Chargenbetrieb für höchste Gleichmäßigkeit

Kaltes oder vorgeheiztes Gas oder eine Fluid-Gasmischung strömt in die Bodenkammer des Wirbelschichtreaktors. Die im Labor ermittelten Druck- und Durchströmungsparameter werden auf die austauschbare Fluid-Gasverteilerplatte übertragen. Der Wirbelschichtreaktor kann entweder elektrisch oder über eine externe Brennkammer unterteilt in mehreren Heizzonen beheizt werden. Über der Wirbelschicht befindet sich ein sogenanntes Freeboard, das als Sedimentationszone für schwerere Partikel fungiert. Das Reaktionsgas wird über Heißgasfilterkerzen von feinsten Partikeln gereinigt. Die Filterkerzen selbst sind mit einem Blow Back-System ausgerüstet und werden sequentiell abgereinigt. Der Feststoff verbleibt somit im Reaktor bis eine Entleerung durch das im Boden integrierte Produktauslaufventil erfolgt.

Ist ein Auskreisen von Feinstäuben notwendig, so kann die Filtrationseinheit außerhalb des Reaktors angeordnet werden. Alternativ ist eine Abscheidung mittels Zyklon möglich. Speziell für stark exotherme Reaktionen stehen integrierbare Kühl- und Wärmetransfersysteme zur Verfügung.

Kontinuierlicher Betrieb für maximale Wirtschaftlichkeit

SCHWING bietet auch mehrstufige Wirbelschicht-Reaktoren für die kontinuierliche Durchführung von chemischen Reaktionen. Diese Multistage-Reaktoren sind für das Kalzinieren und Trocknen von Pulvern oder Granulaten mit bis zu 150 theoretischen Mischstufen konzipierbar.

Durch ein spezielles Durchfluss- und Verweilzeitkonzept erreichen die Multistage-Systeme eine Produktgleich- mäßigkeit, wie sie bisher nur bei Chargenbetrieb realisiert werden konnte. Gleichzeitig können die wirtschaftlichen Vorteile von kontinuierlichen Prozessen im großtechnischen Maßstab voll ausgeschöpft werden. Das System ist besonders gut geeignet für Produkte, deren Qualität sehr stark von der Behandlungszeit abhängig ist.

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